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  • Studien und wissenschaftliche Ergebnisse zur iterativen Software-Entwicklung (1997)
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Iterative Software-Entwicklung ist üblich

Die Grundannahme hinter dem Vorgehenswunsch eines Festpreis-Projekte ist seitens des Kunden häufig, dass Software-Entwicklungsprojekte im voraus geplant werden können. Das ist emprisch und wissenschaftlich erwiesenermaßen aber nicht einfach möglich. Häufig werden Rückschlüsse von Nicht-Software-Projekten auf Software-Projekte getroffen, die nicht zulässig sind. Anders als in vielen Nicht-IT-Projekten ergeben sich in der Software-Entwicklung nachgewiesenermaßen 25% an Änderungen während der Projektlaufzeit. Bis zu 60% der zu Beginn geplanten Funktionen werden wie zu Beginn geplant so tatsächlich nicht gebraucht. Iterative Vorgehensmodelle produzieren mehr Qualität, zuverlässige Ergebnis, entsprechen dem natürlichen Vorgehen bei der Software-Entwicklung und sind längst anerkannt und etabliert.

Natürlich kann in iterativen Vorgehensmodellen auch das Budget fixiert werden, damit eine Planungssicherheit herrscht. Dann müssen aber Zeit und Umfang / Anforderungen flexibel sein. In der iterativen Software-Entwicklung kann immer nur eine der drei Projekt-Determinanten fixiert werden: Umfang / Anforderungen oder Zeit oder Kosten. Die Qualität ist immer optimal auszugestalten.

Studien zur Unsicherheit bei der Planung und zu Änderung während des Projekts

  • The Uncertainy Principle in software: Uncertainty is inherent an inevitable in software projects and processes. - Ziv, H:, and Richardson, D. 1997. "The Uncertainty Principle in Software Engineering." Proceedings of the 19th International Conference on Software Engineering.