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"Inspecting the product increment and adapting the product backlog"

Beispielhafter Ablauf eines Review-Meetings

Präsentation der Arbeitsergebnisse

Das Team präsentiert, was es im Rahmen des Sprints erarbeiten konnte.

  • Nicht abgeschlossene Arbeiten werden nicht abgenommen. Das hilft dabei, die richtige Einstellung zu Fortschritt einzunehmen. Arbeiten sollen DONE DONE abgeschlossen werden.

Feedback der Stakeholder einholen

Die Stakeholder können nicht beeinflussen, ob der Product Owner bestimmte Anforderungen als abgenommen oder nicht abgenommen bezeichnet. Sie sind aber sehr wohl gewünscht im Review-Meeting, um das Gesehene zu kommentieren und Ideen und Verbesserungswünsche zu äußern. Somit können sie Einfluss auf die weitere Entwicklung des Produkts nehmen.

Status-Bestimmung und weitere Planung

Am Ende des Review-Meetings kann das Release-Burndown und der Release-Plan gemeinsam aktualisiert werden.

Direkter Austausch zwischen Team und Stakeholdern

Bei einem Vorgehen nach Scrum wird die regelmäßige Einbeziehung der Stakeholder (z.B. der Anwender oder Investoren) durch ein Sprint-Review-Meeting sichergestellt. Dieses findet am Ende eines jeden Sprints statt.

Teilnehmen sollten in jedem Fall die Teammitglieder, der Product Owner und der Scrum Master. Der Nutzen des Meetings kann aber erheblich gesteigert werden, wenn auch die zukünftigen Anwender der Software, Geldgeber und weitere direkt oder indirekt von der Software-Entwicklung betroffene Personen an dem Treffen teilnehmen.

Zu Beginn des Meetings wird das in der Sprint-Planung festgelegte Sprint-Ziel nochmals vorgestellt. Anschließend präsentiert das Team dem Product Owner und den weiteren Teilnehmern nach und nach seine Arbeitsergebnisse. Für jede User-Story wird dabei die Erfüllung der Akzeptanzkriterien überprüft. Der Product Owner (und nur dieser) entscheidet, ob die Anforderungen erfüllt sind und die Story abgenommen werden kann. Es erhalten aber alle Beteiligten die Chance, sich dazu zu äußern.

Damit eine Story als erfüllt betrachtet werden kann, muss sie vollständig und fehlerfrei umgesetzt sein; angefangene, aber nicht abgeschlossene Arbeiten gelten als nicht erledigt. Neben der Abnahme der einzelnen Stories wird auch noch einmal geprüft, ob das übergreifende Sprint-Ziel erreicht wurde.

Das Review-Meeting wird darüber hinaus als Standort-Bestimmung genutzt. Anhand der erledigten Arbeiten und eines vollständig beschätzten Product Backlogs kann die erforderliche Restzeit beschätzt werden. Es wird also ersichtlich, wie viele Sprints das Team für die Erstellung der Software in etwa noch brauchen wird.

Die Vorteile eines Sprint-Reviews

Zusammengefasst ergeben sich die folgenden Vorteile aus der Durchführung eines Sprint-Reviews:

  • Zwischen den Projektbeteiligten, insbesondere zwischen den Software-Entwicklern und den Anwendern bzw. Kunden, erfolgt ein direkter Austausch ohne Umwege.
  • Stakeholder erhalten Information über den Projektverlauf in Form fertiger Software und nicht durch anonyme Berichte.
  • Beim Sprint-Review wird in besonderem Maße sichtbar, was bereits erarbeitet wurde. Der Fortschritt des Projekts ist anhand konkreter Ergebnisse ersichtlich.
  • Da nur fertige Software vorgeführt werden darf, bleibt der Vorbereitungsaufwand gering. PowerPoint-Präsentationen oder ähnliche Medien gibt es im Review nicht.
  • Die Identifikation des Teams mit dem eigenen Arbeitsergebnis steigt.
  • Die Motivation, das Sprint-Ziel zu erreichen, nimmt zu, da im Review immer nur umgesetzte, handfeste Ergebnisse präsentiert werden.
  • Änderungswünsche können direkt angebracht und (nach Entscheidung vom Product Owner) für eine der nächsten Versionen eingeplant werden.
  • Ideen für weitere Funktionalitäten besprechen alle Beteiligten gemeinsam.

Review-Meetings auch außerhalb von Scrum sinnvoll

Review-Meetings haben sich bei //SEIBERT/MEDIA aufgrund der vielen Vorteile auch außerhalb der Scrum-Teams als gute Möglichkeit bewährt, einen regelmäßigen Austausch zwischen Kunden und Umsetzungsteams (z.B. Programmierer, Designer, Projektmanager) sicherzustellen. Falls eine persönliche Anwesenheit aller Beteiligten vor Ort nicht möglich ist, bietet die Videotelefonie mit Screensharing eine gute Alternative zum klassischen Meeting.

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