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Wie zuletzt üblich, hat Atlassian die kommende Jira-Version bereits vorab in seinem Early Access Program (EAP) ausgeliefert. Kunden können bereits vor der Veröffentlichung die wichtigsten Neuerungen testen. Die wichtigsten Veränderungen und Optimierungen stellen wir Ihnen hier vor. (Achtung: EAP-Versionen sind ausschließlich zur Evaluation vorgesehen und nicht für den Betrieb von Produktivinstanzen.)

Auditing

Jira 6.2 wird zahlreiche Aktivitäten in Form von Audit Logs nachverfolgbar machen. Mit diesen lässt sich herausfinden, wann ein User hinzugefügt bzw. entfernt wurde oder wann jemand ein Workflow-Schema modifiziert hat. Die Audit Logs registrieren zwar nicht jedes einzelne Ereignis in Jira, aber sie verzeichnen Konfigurationsänderungen, die User und Projekte beeinflussen können. Das kann bei der Problemdiagnose helfen oder im Zusammenhang mit Sicherheitsaspekten sinnvoll sein.

Das Auditing wird per Voreinstellung deaktiviert sein und muss manuell aktiviert werden, damit Änderungen in Jira getrackt werden.

Neue Status-Darstellungen

In Jira 6.2 werden die bisherigen Status-Icons mit ihren Kombinationen aus Grafik und Textinformationen durch farbige Status-Rechtecke ersetzt, die es erleichtern sollen, den Status eines Vorgangs zu lokalisieren und zu identifizieren. Sie entsprechen den Atlassian Design Styleguides. Individuelle Bilder für Statusinformationen werden nicht mehr unterstützt. Dieser Blog-Artikel erläutert die Gründe für die Umstellung im Detail.

Einfache Konfiguration von Vorgangstypen

Vorgangstypen, die mit einem Projekt assoziiert sind, werden auf der Main-Project-Administrationsseite aufgelistet. Das Tab Vorgangstyp ist neu gestaltet und erlaubt Zugriff auf den Workflow Designer oder den Screen Designer für den Vorgangstypen mit einem Klick.

Verbesserter Workflow Designer

Bestehende Transitions können im Workflow Designer wiederverwendet werden.

Dies ist für Transitions möglich, die denselben Destination-Status wie die neu hinzuzufügende Transition haben – die Werte im Feld Transition to reuse ändern sich in Abhängigkeit vom Wert im Feld To status.

Weitere Änderungen am Workflow Designer sind diese:

  • Der Workflow Editor ist nun mit der Maus scollbar. Gezoomt wird, wenn man während des Scrollens das entsprechende Tastenkürzel für Zoomen drückt.
  • Mit dem Transition-Tool lassen sich einfach Transitions anlegen.
  • Die Zoom-in- und Zoom-out-Funktionen werden verbessert.

Vorgangsersteller wird getrackt

Für alle Issues wird nun jeweils der Nutzer, der den Vorgang angelegt hat, automatisch festgehalten. Das ist zum Beispiel hilfreich, wenn aus Compliance-Gründen bekannt sein muss, wer ein Ticket erstellt hat. Der Ersteller ist vom Reporter zu unterscheiden (der nach wie vor über ein optionales Feld konfiguriert werden kann). Für bestehende Vorgänge setzt Jira nach dem Upgrade auf Version 6.2 jeweils den entsprechenden Reporter als Ersteller.

Der Ersteller geht aus der History des Vorgangs hervor. Sind Ersteller und Reporter dieselbe Person, wird der Name des Erstellers auch im Reporter-Feld des Vorgangs dargestellt. Vorgänge lassen sich entsprechend nun auch nach Erstellern durchsuchen.

Neues JQL-Feld für Anhänge

Mit dem neuen JQL-Feld “Attachments” sind nun Vorgänge, die einen Anhang oder keinen Anhang haben auffindbar. Dafür genügt das Hinzufügen von "attachments IS EMPTY" oder "attachments IS NOT EMPTY in der erweiterten Suchanfrage.

Jira 6.2 EAP-Version

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