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Wenn alles gut läuft, ist die Geschwindigkeit stabil, das Team wird herausgefordert und sogar der Produktmanager ist zufrieden. Es also nicht an der Zeit, aufzuhören zu planen.


Planen Sie im Voraus

Alles was man von Burndowns, Berichten, Story-Schätzungen, Sprints und Standup-Meetings gelernt hat, ist klar und man wartet darauf, das Planen von künftigen Sprints und Vorgängen zu verbessern. Auch wenn sich das Team ändert, das Budget gekürzt wird oder die Firma, für die Sie arbeiten, darauf besteht, den gesamten Fokus zu ändern, sind die gesammelten Daten extrem wertvoll.

Basierend auf dem, was Sie bisher gelernt haben, ändern Sie die folgenden Dinge vielleicht beim nächsten Mal:

  • Ein leistungsstarkes Team, das immer alle Sprints abschließt, ohne dass Arbeit übrig bleibt, braucht eventuell mehrere Story Points im nächsten Sprint, um mehr herausgefordert zu werden. Aber seien Sie vorsichtig, damit Sie nicht das Gegenteil bewirken. Teams, die Sprints selten ohne übriggebliebene Points abschließen, glauben eventuell, dass sie zu wenig leisten, auch wenn dem nicht so ist.

  • Wenn alles gut läuft, sollten Sie die Formel nicht ändern. Aber wenn es nicht so gut läuft, können Veränderungen helfen (wenn Sie Änderungen vornehmen können). Das könnten Veränderungen in Aufgabenbereichen innerhalb eines Sprints sein oder eine neue Art von Sprint, wie zum Beispiel ein Innovations-Sprint oder ein Bugfix-Sprint. Veränderungen können wiederbelebend wirken, und trotzdem Arbeit beinhalten!

  • Wenn Teams die Story Points, zu denen sie sich verpflichtet haben, nicht erreichen, kann das enttäuschend sein, besonders wenn sie nicht verstehen, warum dem so ist. Sprechen Sie mit Ihrem PM oder der Person, die das Problem gemeldet hat, um schon während der Schätzung alle Details zu klären und besprechen Sie alle Bedenken während Retrospektiven. Zum Beispiel, wenn Schätzungen aufgrund fehlender Informationen komplett daneben gehen, muss das besprochen werden.

Vergessen Sie die unsichtbaren Dinge nicht

Bei Scrum geht es zuallererst immer um das Team. Während der Sprints passieren viele Dinge, die man aufnehmen und in künftige Sprints einbauen muss. Folgend nennen wir ein paar Beispiele, die Neustarter wissen sollten und erfahrene Anwender oft vergessen:

  • Halten Sie immer ein Retrospektiven-Meeting ab. Immer.
    Retrospektiven geben Ihnen die Einsicht, die Berichte nicht geben können. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Probleme diskutieren, die zu Anpassungen bevorstehender Pläne führen könnten. Notieren Sie Erkenntnisse (am besten in Confluence) und prahlen Sie ganz laut über Erfolgsstories.
  • Nehmen Sie nie an, dass das Team weiß wie viel es leistet.
    Nur weil Geschwindigkeitsberichte in den monatlichen Team-Meetings angeschaut werden, heißt das noch lange nicht, dass das Team weiß wie viel es leistet. Scrum-Leader sowie Team-Leader müssen das auch in Worten ausdrücken. Wer hört schon nicht gerne persönlich, wenn man etwas gut macht.
  • Sagen Sie es sehr deutlich, auch wenn Sie es schon einmal gesagt haben.
    Standups und Planungen können mit der Zeit zur Routine werden, speziell wenn man mit erfahrenen Teams arbeitet, die schon lange zusammenarbeiten. Versuchen Sie zu vermeiden, dass Rituale zu Lippenbekenntnissen werden. Stellen Sie sicher, dass jeder bedeutungsvolle Dinge sagt und dass alle allen aktiv zuhören.


"Eines der besten Ergebnisse das resultiert, wenn man Schätzungen gemeinsam mit dem Team macht, sind Diskussionen über unsere Produkte, wie wir diese momentan herstellen und wie wir uns verbessern können."

~ Atlassian Produktmanager

Lernaktivität

Wenn Sie mehr über Schätzungen und Planung lernen möchten, sehen Sie sich die folgenden Optionen an:





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