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Die Lufthansa Flight Training GmbH ist eine seit 1997 eigenständig agierende Tochter der Lufthansa AG. Mit mehr als 500 Mitarbeitern und fünf Standorten gehört sie zu den größten und renommiertesten Anbietern von Schulungsdienstleistungen. Die Kompetenzen der Lufthansa Flight Training liegen im Emergency Training, im Service Training und in der Ausbildung von Verkehrspiloten.


Projekt:
Leistung:

Sichtsimulatorsystems zur Übung von Notfallsituationen
Bestandsaufnahme, Konzeption, technische Umsetzung, Eignungstests


Für die Emergency-Simulatoren der Lufthansa Flight Training sollte ein neues und flexibles Sichtsimulatorsystem zur Übung von Notfallsituationen entwickelt werden. Dabei war von großer Bedeutung, die Sicht aus den Türfenstern und dem Cockpit realitätsnah darzustellen und so variabel zu gestalten, dass das System in verschiedenen Flugzeugmodellen einsetzbar sein würde.

Benjamin Kendinibilir, Bereichsleiter von //SEIBERT/MEDIA/SYSTEMS, betreute im Rahmen seiner Diplomarbeit das Projekt von der Bestandsaufnahme und der Konzeption bis hin zur technischen Umsetzung inklusive der Eignungstests. Das Herzstück des Systems ist die Schnittstelle für den X-Plane Flugsimulator, die über ein eigenes Protokoll per Netzwerk gesteuert wird. Um eine wirklichkeitsgetreue Grafikdarstellung unter Berücksichtigung des Standortes zu ermöglichen, wurden für die Entwicklung die Programmiersprache C++ und ihre Erweiterungen eingesetzt. Alle wichtigen Eigenschaften und Zustände des Simulators sind als interne Daten in der Flugsimulationssoftware gespeichert. Das sichert eine möglichst hohe Unabhängigkeit von verwendeter Hardware und verwendetem Betriebssystem.

Die Programmierung des Steuerungsprogramms, das eine Liste mit Befehlen an die Schnittstelle sendet und damit den gewünschten Notfall simuliert, wird von der Lufthansa Flight Training intern durchgeführt. //SEIBERT/MEDIA war beauftragt, Bugs aus der Schnittstelle zu entfernen, die bei der Entwicklung des Steuerungsprogramms aufgetreten waren, und das System mit zusätzlichen Funktionen auszustatten. Auch die PC-Serversysteme, auf denen die Sichtsimulation in einem Test-Projekt betrieben werden soll, wurden von //SEIBERT/MEDIA gewartet und eingerichtet.

Durch die Verwendung eines verteilten Systems zur Darstellung der unterschiedlichen Sichten bleibt das neue Sichtsimulatorsystem sehr skalierbar. Für jede Sicht wird ein PC eingesetzt, so dass auch bei der Simulation von vielen Sichten eine flüssige Darstellung des Bildes gesichert bleibt und die Leistungsgrenzen eines einzelnen PCs nicht überschritten werden.

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