Einführung in die Live-Sessions von //SEIBERT/MEDIA
Grundlegendes zur ersten Sendung
Kaum Marketing gemacht
Erste Testsitzung
Technik und Software soll ausprobiert werden.
Fehler sind vorprogrammiert
Büro ist nicht optimal aufgeräumt
Wir arbeiten noch nicht mit der richtigen Kamera.
Keine Ahnung ob die Bandbreite reichen wird.
Wir kennen uns mit der Software noch nicht so gut aus. Daher bitte um Verzeihung, wenn Einiges nicht reibungslos funktionieren sollte.
Alles in Allem: Je mehr jetzt schief geht, desto besser! :-)
Ziele von //SEIBERT/MEDIA und Zielgruppen
Social Media richtig nutzen. Online-Community etablieren.
"Eat your own dog food." - Wenn wir das verkaufen, dann sollten wir auch damit arbeiten. Und am Anfang könnte es tatsächlich ein bisschen wie Hundefutter schmecken. Gerade wenn eigentlich keiner zuschaut.
Wir wollen, dass unsere Kunden uns etwas besser kennen lernen können.
Sympathisch und nahbar sein.
Ganz konkret: 3 Zuschauer in den ersten 5 Sitzungen.
Zukunft der Live-Sesssions
Hängt von vielen Faktoren ab.
Natürlich suchen wir nach Zuschauern.
Aber insbesondere nach Feedback. Wenn es davon keines gibt, kann man auch Videos erstellen.
Soll Spaß machen: Sowohl den Zuschauern als auch den Leuten vor der Kamera.
Wir werden sehen.
Aktuell können wir uns vorstellen, das mit wechselnden Gästen regelmäßig zu machen. Am Anfang vermutlich noch nicht so häufig und später dann immer häufiger.
Vorstellung des Amazon Kindle
Die Funktionen
Kann als USB-Festplatte dienen.
Gibt es in unterschiedlichen Größen. Ich habe die kleinere Variante.
Man kann sich über Amazon Mails mit PDF-Dokumenten zuschicken, die dann direkt im Kindle eingespielt werden.
Über USB kann man die Daten direkt einspielen.
Die Vorteile
Der größte und wirkliche Vorteil ist die "elektronische Tinte". Der Kontrast ist hervorragend. Das Lesen ist genau so angenehm, wie in einem Buch.
Das Gerät ist sehr leicht und fasst mehr Bücher als man auf Reisen tragen kann und möchte. Das iPad ist mehr als doppelt so schwer.
Das Kindle kommt eine Woche mit Wireless-Nutzung und zwei Wochen ohne aus. Viel länger als das iPad mit gerade mal 10 Stunden.
Amazon's Kindle ist mit einem Preis von etwa 190,00 Euro mehr als ein Drittel günstiger als das iPad mit etwa 600,00 Euro. Und vermutlich wird es bald noch billiger werden. Davon gehe ich zumindest aus.
Die Beschränktheit des Geräts kann man als Vorteil auffassen. Es zwingt einen dazu, wirklich zu lesen.
Amazon bezahlt für meine mobile Datenübertragung und zwar vollständig und dauerhaft. Freies Internet inkl. Wikipedia.
Man kann wirklich kinderleicht und einfach ein Buch kaufen und herunterladen.
Es gibt eine sehr schicke Anleitung, wie man seine Instapaper-Clippings auf das Kindle automatisch syncen kann.
Das Kindle hat keinen Touch-Screen und daher muss man es nicht so häufig sauber machen. Super. :-)
Kindle kann man auch bei direkter Sonneneinstrahlung nutzen.
Vorstellung des iPads von Apple
Die Funktionen
Apple hat einen eigenen Bookstore gebaut: iBooks
Die Vorteile
Das iPad kann noch viel mehr als eBook-Reading: Videos (inkl. HD), TV, gutes farbiges Display zum Surfen im Web, Spiele, Programme, E-Mails
Das Display des iPad ist etwa doppelt so groß wie das Kindle-Display.
Alles sieht durchdacht und einfach aus. Zum Beispiel das Book-Shelf im iBook-Store.
Im Dunkeln kann man nur mit dem iPad lesen.
Es gibt ein AppStore, in dem jeder Anwendungen schaffen kann, die das iPad erweitern. So etwas gibt es für das Kindle nicht.
Ein Touch Screen ist in der Bedienung viel natürlicher und einfacher. Das können sogar kleine Kinder bedienen.
Kompass und Google Maps
Die Batterie-Lebenszeit ist mit 10 Stunden vollkommen ausreichend und ziemlich lang.
Die Nutzung von über 150.000 iPhone-Apps ist nahtlos möglich.
Bewertung und Diskussion
Gerrit Eicker hat mal gesagt, dass Amazon eigentlich nie dieses Gerät bauen wollte, es aber musste, um das Buchgeschäft anzukurbeln. Ein bisschen so, sieht das Gerät auch aus.
Eigentlich ist das Kindle gar nicht auf den deutschen Markt ausgelegt.
Es gibt so gut wie keine Deutschen Produkte.
Das mitgelieferte Ladekabel hat lediglich einen amerikanischen Lade-Anschluss. :-)
Das Kindle ist eigentlich in meinen Augen kein Konkurrent, sondern ein kleiner Bruder vom iPad. Es verträgt sich mit dem iPad dank Amazons Sync-Technologie nämlich sehr gut.
Ich würde das Kindle nie mit auf Reisen nehmen. Da passt das iPhone einfach besser in die Tasche und ist für 30 Minuten lesen mit der iPhone-Kindle-App auch vollkommen ausreichend. Reisen fällt also flach.
Zu Hause hat das iPad natürlich deutlich mehr Möglichkeiten durch Farbe und die vielen anderen Anwendungen (insb. E-Mail). Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass es zu Hause auch viel häufiger genutzt wird, als das Kindle.
Werde ich das Kindle deshalb gar nicht mehr nutzen?
Amazon dürfte mittelfristige bessere Preise für Bücher machen können als Apple. Das ist natürlich nur eine Spekulation und spricht mehr für Kindle als Applikation als iBook.
Die Sync-Funktion in Kindle ist für mich aktuell der entscheidende Grund, um keine Bücher im iBook-Store kaufen zu wollen. Nur iPad reicht zum Beispiel für die Nachbearbeitung von Sachbüchern nicht aus.
Für Kindle gibt es etwa 250.000 Bücher. Für iBook nur etwa 60.000 Bücher. Das war zumindest zum Launch-Termin in Amerika so.
Amazon hat gerade angekündigt in der Software künftig auch eine Tweet-Funktion anbieten zu wollen. Auch ein Posten auf facebook soll wohl möglich werden. Das bedeutet wohl, dass Amazon sich weiter bewegen möchte.
Das iPad macht auf jeden Fall mehr Spaß und ist dem Kindle insgesamt überlegen.
Tot ist das Kindle meines Erachtens noch nicht. Es ist ein basales, aber seriöses Gerät. Als Ergänzung zum iPad sicher okay.